Wer in Deutschland an die Demokratie glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen. Ebenso wer glaubt, dass Deutschland eine Verfassung hätte und ein demokratischer Rechtsstaat sei. In der Türkei wird die Demokratie gelebt, wie man gerade in der Türkei sieht.

 

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Die deutschen Medien sind mit der Türkei und ihrem Präsidenten Recep Erdogan auf Kriegsfuß, weil dieser einen Agitator des Springer-Blattes Welt verhaftete. Dieser hetzte seit den Taksim-Protesten regelmäßig gegen die Politik Erdogans und war auch in Deutschland jemand, der schon wegen seinen Worten sich vor Gericht verantworten musste.

63,6 Prozent der türkischen Bürger haben mit „ja“ für das Präsidialsystem gestimmt, wie die vorläufigen Ergebnisse nach der Auszählung von 24 Prozent der Stimmen zeigen. Mit „nein“ haben 36,4 Prozent der Bürger gestimmt.

Das Verfassungsreferendum in der Türkei findet am 16. April statt. Die Bürger des Landes stimmen darüber ab, ob die Regierungsform von einer parlamentarischen in eine präsidiale wechseln soll, schreibt Sputnik.

Zwei Menschen wurden nach Angaben der Agentur News Front während des Referendums getötet.

Auch das türkische Staatsoberhaupt gab seine Stimme ab, wie der offizielle Account hier twittert.

Größer, stärker, mehr Wohlstand – für eine stabile Türkei wird das ein Meilenstein sein…heißt es auf dem Account des türkischen Präsidenten

Aber Erdogan bekommt nicht nur Beifall, sondern auch viel Spott und viele sehen in dem Referendum einen Schritt in die Diktatur.

Immer wieder kommt es in der Türkei zu Terroranschlägen, Intrigen oder Putschversuchen, die von außen gesteuert sind. Zudem werden oftmals Studenten von ausländischen Diensten bezahlt, um Unruhe auf den Straßen Ankaras zu stiften.

 

Quelle: Mars von Padua