Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat am Sonntag eine irakische Militärbasis, wo sich auch Militärexperten aus den USA und Australien befunden haben sollen, mit dem Giftgas Iprit, auch als Senfgas bekannt, angegriffen. Dies meldet der TV-Sender CBS am Mittwoch.

 

 

Wie Brigadegeneral Yahya Rasul gegenüber der Agentur AP sagte, mussten sechs irakische Soldaten nach der angeblichen Giftgas-Attacke wegen Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Laut CBS sollen 25 irakische Soldaten medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben. Kein einziger US-Militärexperte aber sei zu Schaden gekommen.

Australiens Premier Malcolm Turnbull hat laut dem TV-Sender ABC am Mittwoch bestätigt, dass australische Soldaten nicht verletzt worden seien. Ferner teilte der Sender mit, dass das Pentagon über den mutmaßlichen Giftgasangriff im Irak benachrichtigt worden sein. Gegenwärtig werde zu dem Vorfall ermittelt.

Seit Anfang März soll der IS allein im irakischen Mossul mindestens sechs C-Waffen-Attacken begangen haben. Der jüngste Chlor-Angriff soll sich am Dienstag in einem historischen Bezirk des westlichen Teils von Mossul ereignet haben. Dabei seien auch Zivilisten verletzt worden.

Das irakische Militär hat im Zuge der seit Oktober 2016 zusammen mit der von den USA angeführten Anti-Terror-Koalition unternommenen Militäroperation den östlichen Teil der Stadt Mossul, die seit 2014 vom IS besetzt war, vollständig befreit. Nur der westliche Teil der Stadt befindet sich noch immer unter der Kontrolle des IS.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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