Syriens Präsident Baschar al-Assad hat das Interesse seines Landes am Kauf weiterer russischer Waffen, insbesondere an den neuesten Luftabwehrsystemen, bekundet. Darüber werde bereits verhandelt, sagte Assad in einem Sputnik-Interview.

Syrien habe auch vor dem Krieg mit Russland Waffengeschäfte gemacht, so Assad. „Jetzt benötigen wir mehr Waffen, weil diese im Krieg aufgebraucht werden.“ Dieses Thema gehöre zu den tagtäglichen Beziehungen zwischen den Verteidigungsministerien Russlands und Syriens.

Insbesondere sei sein Land an russischen Luftabwehrsystemen der letzten Generation interessiert, sagte Assad. Er verwies darauf, dass die im Land operierenden Terrorgruppen bereits mehr als die Hälfte aller Flugabwehrsysteme des Landes zerstört haben.

Die syrische Armee ist mit noch aus der Sowjetzeit stammenden Fla-Raketensystemen S-200 und Buk ausgerüstet.

Nach dem Abschuss eines russischen Su-24-Bombers Ende 2015 stellte Russland in Syrien ein Langstrecken-Flugabwehrraketensystem vom Typ S-400 auf. Wie es aus Moskau hieß, soll das System mit einer Reichweite von 400 Kilometern vor allem den russischen Flugplatz Hmeimim in Latakia verteidigen. Darüber hinaus wurden im russischen Marinestützpunkt Tartus in Syrien mehrere S-300-Abwehrraketen in Stellung gebracht.

Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Quelle: Sputnik

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