Die 16-jährige Muslimin Amaiya Zafar aus dem US-Bundesstaat Minnesota in den USA darf nun doch mit Hijab boxen, wie die US-Zeitung „Star Tribune“ berichtet.

 

 

Demnach hat sich die junge Sportlerin auf ihre religiösen Ansichten bezogen und damit den US-Boxverband überzeugt. Der gab ihr nun das Recht, im Ring einen Hijab zu tragen sowie ihre Hände und Beine während der Kämpfe zu bedecken.

„Das ist ein wichtiger Schritt. Sie hat viel Arbeit hineingesteckt. Sie hat das Recht bekommen, ihr Können zu demonstrieren und ich freue mich für sie“, betonte Zafars Trainer Nathaniel Haile. Dabei betont der Trainer, dass Zafar nicht nur für sich, sondern auch für andere Muslime um dieses Recht gekämpft habe. Da das US-Rechtssystem Präzedenzfälle sehr ernst nimmt, kann diese Neuerung künftig möglicherweise auch für andere Muslime anwendbar sein.

Zuvor widersprach das Tragen eines Kopftuches im Box-Ring den Regeln des US-Boxverbandes.

 

Quelle: Sputnik