Die griechische Küstenwache hat am Sonntagvormittag ein Segelboot mit 93 Migranten an Bord festgesetzt, das auf dem Weg nach Italien war.

Vier Schleuser wurden festgenommen. Unter den Passagieren waren viele Frauen und rund 30 Kinder. Die Schleuser hatten die Menschen an einem kleinen Strand an der Westküste des Peloponnes aufgenommen und waren dabei von einer Polizeipatrouille beobachtet worden.

Indes wirft ein italienischer Staatsanwalt Hilfsorganisationen eine Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer vor, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. «Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen und Schleppern in Libyen gibt», sagte Carmelo Zuccaro der italienischen Tageszeitung La Stampa. Dies gelte nicht für die größeren Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder Save the Children. Nach bisherigen Erkenntnissen würden Flüchtlingsboote unter anderem durch Lichtsignale in Richtung der Retter geleitet.

Quelle: RT

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