Die Kämpfer der Terrormilizen Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) und Al-Nusra-Front haben aus Angst vor einer totalen Vernichtung ihre Taktik geändert und ein neues globales Netzwerk entwickelt, wie der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Mittwoch sagte.

 

 

„Die Chefs der größten Terrorgruppierungen wie Daesh und al-Nusra-Front sowie die Reste der zuvor existierenden Strukturen, die der Al-Qaida ähneln, haben begriffen, dass ihnen in Zonen ihrer ehemaligen Dominanz die totale Vernichtung droht, und dabei begonnen, ihre Taktik zu ändern“, so Bortnikow.

„Sie haben die Verlegung der Kämpfer nach Afghanistan, Jemen und in die Tiefe des afrikanischen Kontinents intensiviert und begonnen, dort ihre Stützpunkte zu errichten“, erläuterte er.

„Tatsächlich geht es um die Formierung eines globalen Terror-Netzwerkes“, so der FSB-Chef anschließend.

 

Quelle: Sputnik