Für die Minenräumung auf dem syrischen Territorium ist es sinnvoll, eine internationale Koalition zu bilden und kommerzielle Strukturen zur Unterstützung heranzuziehen. Dies äußerte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch bei der Eröffnung der sechsten Moskauer Konferenz für internationale Sicherheit.

 

 

 „Ich schlage vor, eine Koalition aus interessierten Ländern zu bilden, die bei der Entminung der Objekte in Syrien helfen können“, sagte Schoigu. Er hoffe, dass sich auch der Minenräumdienst der Uno bald in die Entminungsarbeiten in Syrien einschalten werde.

„Ich erachte es zudem als zweckmäßig, einen Fonds zur Finanzierung spezialisierter kommerzieller Unternehmen zu bilden, die zu derartigen Arbeiten herangezogen werden können“, fuhr er fort.

Russische Sprengstoffexperten sind seit langem bei der Minenräumung in befreiten syrischen Städten aktiv, beispielsweise in Palmyra, wo sie auch die neuesten Roboterkomplexe „Skarabej“ (Skarabäus) und „Sfera“ (Sphäre) einsetzten.

 

Quelle: Sputnik