Lastkraftwagen des russischen Ministeriums für Zivilschutz haben am Donnerstag 400 Tonnen Hilfsgüter in die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gebracht. Dies teilte der Pressedienst der Behörde mit.

 

 

„Kraftwagenkolonnen, die rund 400 Tonnen humanitäre Hilfsgüter transportieren, sind in Donezk und Lugansk eingetroffen», sagte ein Sprecher der Behörde. Einen Großteil der Hilfsgüter machten ihm zufolge Babynahrungsmittel, medizinische Geräte und Arzneien aus.

Die Lieferung sei wie vorgesehen abgelaufen: Alle Lkws seien an der russisch-ukrainischen Grenze von dem ukrainischen Zollamt und der Grenzschutzbehörde kontrolliert worden, hieß es.

Bislang hatte Russlands Zivilschutz 63 Hilfskonvois nach Donezk und Lugansk geschickt. Seit August 2014 haben diese etwa 68.000 Tonnen Hilfsgüter in die selbsterklärten Volksrepubliken gebracht.

Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem nationalistischen Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Auch nach Vereinbarung einer Waffenruhe gibt es weiter Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien, nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

 

Quelle: Sputnik