Dies berichtet die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Antwort der Regierung des Landes auf eine Abgeordnetenanfrage des Landes.

 

 

Demnach sollen die Giftstoffe im Falle des Abfangens „mit großer Wahrscheinlichkeit“ durch die hohen Temperaturen unschädlich gemacht werden, heißt es in dem Regierungsdokument. Sollten jedoch Chemiestoffanteile in der Rakete übrig bleiben, würden diese beim Absturz an Schadensstärke verlieren und den Einwohnern am Boden keinen großen Schaden zufügen können.
Am 13. April hatte der japanische Premierminister Shinzo Abe bei seinem Auftritt im Komitee für Verteidigung und Außenpolitik im Parlamentsoberhaus erklärt, dass Nordkorea Raketen mit dem chemischen Kampfstoff Sarin abfeuern könnte.

Die Situation auf der Korea-Halbinsel hat sich in den letzten Monaten wegen der von Nordkorea unternommenen Raketenteststarts und der Gerüchte um einen möglichen erneuten Atomtest zugespitzt. Aus Washington hieß es, eine militärische Variante des Vorgehens gegen Pjöngjang werde nicht ausgeschlossen, doch man wolle sich dabei auf ökonomischen Druck mittels Sanktionen konzentrieren.

 

Quelle: Sputnik