Im Falle ihrer erneuten Wahl wird Angela Merkel wohl ihre Feindseligkeit gegenüber Russland verringern. Diese Meinung äußerte der Politikwissenschaftler Alexej Muchin im Sputnik-Gespräch. Vor dem Treffen der Kanzlerin mit Wladimir Putin in Sotschi sollte man aber keine schicksalhaften Entscheidungen erwarten, so der Auslandsexperte Fjodor Lukjanow.

 

 

In Deutschland stehen die Wahlen bevor, und die ganze nervöse Situation fördert laut dem Chefredakteur des Journals „Russland in globaler Politik“, Fjodor Lukjanow, kaum die Bildung einer klaren Position gegenüber Russland.

„Das Treffen hat mehr einen technischen Charakter. Deutschland hat die G20-Präsidentschaft inne, der Gipfel findet Anfang Juli in Hamburg statt. Selbstverständlich wird der Präsident Russlands dorthin kommen, und diese Problematik wird Gegenstand der Erörterungen und sozusagen der offizielle Teil sein. Man darf nichts Schicksalhaftes davon erwarten. Denn das, was im Vorfeld der G20 diskutiert wird, sind die allgemeinen Fragen, und die Sitzungen selbst sind dagegen von der aktuellen Entwicklung abhängig.“

 

Quelle: Sputnik