Es besteht die Gefahr eines „großen Konflikts“ mit Nordkorea, wie der US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit der Agentur Reuters sagte. Er würde allerdings lieber eine diplomatische Lösung des Konflikts sehen.

 

 

„Es besteht die Möglichkeit, dass wir am Ende zu einem großen, großen Konflikt mit Nordkorea kommen. Absolut“, so Trump. „Wir würden das Problem lieber auf einem diplomatischen Wege lösen, was allerdings sehr schwer ist.“

Der US-Staatschef unterstrich zudem erneut die Rolle Chinas und dessen Staatschefs Xi Jniping bei der Regelung des Problems um Pjöngjang. „Ich glaube, er bemüht sich. Er will sicher keine Unruhen und keinen Tod sehen“, so Trump.

Über den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un sagte der US-Präsident, er hoffe zumindest, dass jener rational denke. Trump machte zudem darauf aufmerksam, dass Kim in sehr jungem Alter – mit nur 27 Jahren – an die Macht gekommen sei.

Wie eine aktuelle vom TV-Sender CBS durchgeführte Umfrage zeigte, glauben nicht mal die Amerikaner selbst, dass ihr Präsident in der Lage sei, das nordkoreanische Problem zu lösen. 62 Prozent trauen ihm das demnach nicht zu.

Die Situation auf der Korea-Halbinsel hat sich in den letzten Monaten wegen der von Nordkorea unternommenen Raketenteststarts und Gerüchte um einen möglichen erneuten Atomtest zugespitzt. Aus Washington hieß es, eine militärische Variante des Vorgehens gegen Pjöngjang werde nicht ausgeschlossen, doch man wolle sich dabei auf ökonomischen Druck durch Sanktionen konzentrieren.

 

Quelle: Sputnik