Mehr als die Hälfte der Amerikaner befürworten Militärhandlungen gegen Nordkorea, um die Entwicklung dessen Atomprogramms zu stoppen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des TV-Senders Fox News hervor.

 

 

53 Prozent der Befragten unterstützen demnach Militärhandlungen gegen eine Atombedrohung seitens Pjöngjangs. 39 Prozent sind dagegen.

Außerdem befürworten 54 Prozent der Amerikaner die Handlungen von US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). 48 Prozent der Umfrageteilnehmer unterstützen die US-Politik in Syrien, 43 Prozent die im Iran. Indes haben sich jedoch ganze 52 Prozent negativ in Bezug auf Trumps Russland-Politik geäußert.

Laut den Befragten geht Nordkorea die größte Bedrohung für die USA aus. Am zweiten Platz landete der IS, gefolgt von Russland.

Die Situation auf der Korea-Halbinsel hat sich in den letzten Monaten wegen der von Nordkorea unternommenen Raketenteststarts und Gerüchte um einen möglichen erneuten Atomtest zugespitzt. Aus Washington hieß es, ein militärisches Vorgehen gegen Pjöngjang werde nicht ausgeschlossen, doch man wolle sich dabei auf eine ökonomische Druckausübung durch Sanktionen konzentrieren.

Im Rahmen der Studie wurden vom 23. bis zum 25. April 1.009 wahlberechtigte US-Bürger befragt. Die Abweichung beträgt +/- 3 Prozent.

Zuvor hatte eine Umfrage des US-Senders CBS News ergeben, dass die Mehrheit der US-Bürger davon überzeugt sei, dass die von Nordkorea ausgehende Gefahr nicht auf militärischem Weg besiegt werden könne.

 

Quelle: Sputnik