Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft auf einen Wahlsieg des  französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron.

«Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass Emmanuel Macron, wenn er gewählt werde sollte — was ich mir wünsche — ein starker Präsident sein wird», sagte Merkel dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) laut einem am Freitag veröffentlichten Vorabbericht. Sie wies den Vorwurf als «absurd» zurück, dass Macron als «deutscher Pudel» wahrgenommen werden könnte.

Sie meint, dass er  als Präsident genauso für französische Interessen kämpfen werde, wie sie als Kanzlerin deutsche Interesse vertrete. Sie hat bemerkt, dass die deutsch-französische Freundschaft und die EU für beide Länder unverzichtbar seien.

Zentrales Ziel in Europa sei die Schaffung von Arbeitsplätzen, sagte Merkel. Dafür werde bereits viel Geld in der EU eingesetzt. Die Bundesregierung sei offen, wenn es darum gehen, den digitalen Binnenmarkt oder die Förderung der Start-Up-Kultur in der EU zu verbessern.

«Aber es geht bei weitem nicht nur um Geld», sagte sie auf die Frage, ob Deutschland zusätzliches Geld in der EU in die Hand nehmen müsse. Sie wolle aber den Debatten mit dem nächsten französischen Präsidenten nicht vorgreifen. 

Quelle: Reuters

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