Die Ukraine hat einen Betondamm an der Grenze zur Krim gebaut und die Wasserzuleitung im Nord-Krim-Kanal auf das Territorium der Russischen Föderation unterbrochen.

 

 

Das eingesparte Wasser will die Ukraine für die Ackerbewässerung im Gebiet Cherson verwenden. Laut Medien ist der Damm in einem beschleunigten Tempo — in nur einem Jahr – gebaut worden. Das Projekt soll 35 Millionen Griwna (über 1,2 Millionen Euro) kosten. Demnach sind die Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Damm muss noch verstärkt werden, hieß es.

Der Nord-Krim-Kanal wurde in den Jahren 1961-1971 für die Bewässerung der trockenen Gebiete um Cherson und der Halbinsel Krim gebaut. Der Kanal ist etwa 400 Kilometer lang. Seit 2014 hatte die Ukraine laut Medienberichten den Wasserdurchfluss vom Dnepr auf den meisten Kanalabschnitten blockiert.

 

Quelle: Sputnik