US-Regisseur Oliver Stone arbeitet zurzeit an einem Film über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Film wird den US-Amerikanern eine andere Sichtweise zeigen, sagte der Regisseur in einem Interview für die australische Zeitung „Sydney Morning Herald“ im Zusammenhang mit der im Mai bevorstehenden Reise nach Australien.

 

 

„Der Film öffnet den Blick auf eine andere Weltanschauung, mit der wir, die US-Amerikaner, nicht vertraut sind“, so Stone.

Der Regisseur will den Zuschauern dabei eine alternative Sichtweise auf die Ereignisse in der Welt zeigen. „Herr Putin ist einer der wichtigsten Staatsmänner der Welt und da die Vereinigten Staaten ihn zu seinem Feind, einem großen Feind, erklärt haben, ist es deshalb sehr wichtig für uns, dass wir zu hören bekommen, was er sagen will“, erklärte er sein Konzept.
Dabei merkte Stone an, dass er sich schon mehrmals mit Putin getroffen habe. „Zuerst habe ich mit ihm über den Fall Snowden gesprochen und das ist auch im Film drin. Ich glaube, dass daraus ein Vertrauen entstanden ist: Er weiß, dass ich nicht allzu viel redigieren werde“, fügte der Regisseur hinzu.

Ihm zufolge wird der neue Film die Sichtweise Putins auf Ereignisse erzählen, die nach seinem Amtseintritt im Jahr 2000 stattgefunden haben.

 

Quelle: Sputnik