Die russischen Pioniertruppen werden laut ihrem Befehlshaber Juri Stawizky noch in diesem Jahr serienweise mit Minenräumtechnik ausgerüstet, die sich im Syrien-Krieg bewährt hat.

 

 

Insbesondere gehe es dabei um Schutzmittel für die Minenräumer, sagte Stawizky am Montag. „Bei unserem Einsatz (in Syrien – Anm. d. Red.) haben wir erstmals neue Suchtechnik erprobt. Diese wird nun in Dienst gestellt.“ Bei der Minenräumung seien neben den üblichen Spürhunden auch Minenräum-Roboter eingesetzt worden. „Dadurch wurde die Bewältigung der gestellten Aufgaben schnell und ohne Verluste ermöglicht.“


Russische Minenräumer sind seit Monaten in Syrien im Einsatz. Allein in der antiken Oasenstadt Palmyra, die Anfang März vollständig von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) befreit wurde, wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehr als 6.600 Minen und Sprengfallen entdeckt und entschärft. Insgesamt 1.514 Hektar, 140 Straßenkilometer und rund 2.000 Gebäude wurden für heimgehrende Zivilisten sicher gemacht.

 

Quelle: Sputnik