Zehn Nordafrikaner haben eine 40-jährige Frau an einer S-Bahn-Station in der Münchner Innenstadt sexuell bedrängt. Anschließend attackierten sie ihren zur Hilfe eilenden Ehemann. Andere Reisende ignorierten ihre Hilferufe.

Eine Gruppe von etwa zehn Männern hat eine Frau in einer S-Bahnstation in der Münchner Innenstadt bedrängt. Die 40-Jährige hatte am späten Samstagabend in dem unterirdischen Bahnhof am Stachus gewartet, während ihr Mann und ein gemeinsamer Freund oben auf dem Platz noch eine Zigarette rauchten.

Zunächst näherten sich der Frau zwei Männer und sprachen sie an. Binnen kurzer Zeit wuchs die Gruppe auf etwa zehn Männer an, vermutlich afrikanischer Herkunft, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte. Sie berührten die Frau am Arm, bedrängten sie und sprachen sie unter anderem mit „schöne Frau“ an.

Der Mitteilung der Bundespolizei zufolge soll die Frau um Hilfe gerufen haben. Andere Reisende sollen darauf jedoch nicht reagiert haben.

Freund wurde im Gesicht verletzt

Die 40-Jährige alarmierte per Handy ihren Mann. Als dieser gemeinsam mit dem Freund auf den Bahnsteig eilte, begann laut Polizei ein Gerangel, wobei der Freund vermutlich durch Schläge ins Gesicht leicht verletzt wurde.

Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Nach Aussage des Opfers handelte es sich vermutlich um nordafrikanische Staatsangehörige, die teilweise relativ gut Deutsch sprachen.

Die Bundespolizei wertet nun die Bilder der Überwachungskameras aus und ermittelt wegen Nötigung, Beleidigung auf sexueller Basis und gefährlicher Körperverletzung.

Quelle

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