Jared Kushner, Ehemann der amerikanischen Präsidententochter Ivanka Trump, dürfte derzeit der einflußreichste Kopf im Umfeld des neuen Mannes im Weißen Haus sein. Nachdem sein wichtigster Rivale, der als „rechts“ geltende Steven Bannon, erfolgreich ausgebremst wurde, hat Trump sein Versprechen eines grundsätzichen Kurswechsels der US-Politik weitestgehend aufgegeben und bewegt sich im wesentlichen auf den Bahnen der Politik der Vorgängerregierungen.

Im Lichte aktueller Enthüllungen des renommierten „Wall Street Journal“ erscheint Kushners Position in einem ganz neuen Licht. Demzufolge hat ausgerechnet der Multimilliardär und „Philanthrop“ George Soros, der unmittelbar nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten auch die landesweiten Anti-Trump-Proteste der amerikanischen Linken unterstützte und mitorganisierte, einer Kushner-Firma finanziell unter die Arme gegriffen. Demzufolge hat Soros die Immobilienfirma Cadre, die Trumps Schwiegersohn gehört, mit einem 250-Millionen-Dollar-Darlehen unterstützt.

Im Januar 2017 tauchte ein Bericht dazu auf der Immobilienmarktseite „The Real Deal“ auf. Schon 2016 gab es Gerüchte, wonach Soros Kushners Firma finanziell unterstützte. Neben Soros investierte auch Goldmann Sachs in Kushners Firma.

Die verschleierten Geschäftsbeziehungen des Präsidenten-Schwiegersohns zu Soros, der sich in den letzten 20 Jahren vor allem auf unblutige Regimewechsel in früheren Ostblockländern spezialisierte, dürften nach Einschätzung von Beobachtern nicht wenige von Trumps Wählern vor den Kopf stoßen. Soros gilt als einer der einflußreichsten und miitantesten Drahtzieher der Globalisierung.

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