Russlands Langstreckenbomber Tu-95MS und Begleitflugzeuge vom Typ Su-35S haben am Donnerstag vor Alaska einen planmäßigen Übungsflug absolviert, wie das Verteidigungsministerium meldet.

„Im Laufe der Übungsflüge haben die Piloten der Su-35S besonders schwierige Pilotierungsfälle, bestimmte zur Aufgabe gestellte Strecken sowie Kampfflüge in extrem niedriger und hoher Höhe absolviert“, hieß es.

Zuvor hatte der TV-Sender Fox News unter Verweis auf nicht nähere bezeichnete offizielle Quellen berichtet, dass die Tu-95 und Begleitflugzeuge vom Typ Su-35 rund 50 Meilen südwestlich von Chariot, Alaska, von zwei amerikanischen F22-Jets abgefangen worden seien.

Die russischen Flugzeuge seien unbewaffnet gewesen und ausschließlich im internationalen Luftraum geflogen, hieß es weiter. Sie seien jedoch in die so genannte Luftraumüberwachungszone von Alaska eingeflogen. Der US-Luftraum sei aber nicht verletzt worden.

Das US-Militär bezeichnete das Vorgehen der russischen Piloten als sicher. Ashley Peck, die Sprecherin des  Nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommandos NORAD, teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass sich der Vorfall nicht am Donnerstag, sondern am Mittwoch ereignet habe.

„Wir bewerten ihren Flug als sicher und professionell.“

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