Russland ist mit den Schlussfolgerungen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zufrieden, wonach am 16. September 2016 in der syrischen Provinz Aleppo das Giftgas Iprit, auch als Senfgas bekannt, eingesetzt worden ist. Dies meldet das russische Außenministerium.

 

 

„Jüngst ist ein Bericht der OPCW-Mission über die Feststellung der Tatsachen über den Einsatz von Chemiewaffen am 16. September 2016 in der Siedlung Marat Um Haush in der syrischen Provinz Aleppo veröffentlicht worden“, heißt es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums.

Es wird dabei betont, dass „die von uns und unseren syrischen Kollegen gezogenen Schlussfolgerungen darüber, dass die Terroristen in Marat Um Haush Iprit eingesetzt haben, die absolute Bestätigung in der Organisation für das Verbot chemischer Waffen bekamen. Wir konstatieren dies mit Zufriedenheit.“

Russlands Außenministerium verwies darauf, dass Russland die syrische Seite bei der Ermittlung im Rahmen des Artikels sechs der Chemiewaffenkonvention unterstützt habe, wobei es die vor Ort entdeckten Bodenproben, entsprechende Dokumente und Beweise den syrischen Spezialisten übergeben habe.

Außerdem unterstützt Russland das Vorhaben des OPCW-Generaldirektors Ahmet Üzümcü, zusammen mit der Uno Chemiewaffenexperten nach Syrien zu schicken. Russland bestehe darauf, dringend Spezialisten nach Chan Schaichun und auf den syrischen Luftstützpunkt Schairat zu schicken, wo sich angeblich Chemieeinheiten mit Sarin befanden, damit diese eine professionelle und unparteiische Ermittlung leiten können.

 

Quelle: Sputnik