Das ukrainische Rettungsboot, das Ende April von den russischen Grenzschützern in der Nähe der Krim-Küste gestoppt worden war, hat tatsächlich russische Arbeitsschiffe gefilmt. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes der russischen Grenzschutzbehörde der Teilrepublik Krim hervor.

 

 

Demnach ereignete sich der Zwischenfall am 23. April, als dem Diensthabenden der russischen Grenzschutzbehörde des Inlandsgeheimdienstes FSB in der Stadt Balaklawa gemeldet wurde, dass sich ein ukrainisches Rettungsboot der ukrainisch-russischen Grenze angenähert habe, dessen Besatzung russische Schiffe filmte.

Danach rückte die Küstenwache in das entsprechende Gebiet aus, um die Sicherheit von zwei russischen Seebaggern vor Ort zu gewährleisten.

Der Kommandant der Küstenwache teilte seinem Amtskollegen auf dem ukrainischen Rettungsboot mit, dass dessen weitere Bewegung in ihrem Kurs eine Verletzung der Grenze zu Russland zur Folge haben könne. Daraufhin antwortete der Kommandant des ukrainischen Bootes, dass es die Grenze nicht verletzte, es halte sich im ukrainischen Hoheitsgewässer auf und fahre nun in Richtung des ukrainischen Hafens Skadowsk.

Dabei sei das ukrainische Rettungsboot nicht zwangsläufig gestoppt, die russische Küstenwache habe nicht von ihren Waffen Gebrauch machen müssen, hieß es in der Mitteilung des Pressedienstes. Das ukrainische Boot habe selbständig seinen Kurs geändert und sei in die genannte Richtung gefahren.

Am Freitag hatte das ukrainische Infrastrukturministerium mitgeteilt, dass ein russisches Schiff im April angeblich versucht hätte, ein ukrainisches Rettungsboot im Schwarzen Meer unweit der Stadt Skadowsk im Gebiet Cherson aufzubringen.

 

Quelle: Sputnik