Der Eurokurs hat zum Wochenbeginn nur kurzzeitig vom Wahlsieg des proeuropäischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron in Frankreich profitiert. In der Nacht auf Montag war der Kurs zeitweise gestiegen, fiel aber rasch wieder zurück.

Am Montagnachmittag wurde der Euro mit 1,0938 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0938 (Freitag: 1,0961) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9142 (0,9123) Euro.

Auch starke Konjunkturdaten aus dem Euroraum konnten die Gemeinschaftswährung nicht stützen. Die deutschen Industrieaufträge waren im März stärker als erwartet gestiegen. Zudem war das vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Investorenvertrauen in der Eurozone im Mai auf den höchsten Stand seit Juli 2007 geklettert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84465 (0,84710) britische Pfund, 123,10 (123,29) japanische Yen und 1,0878 (1,0839) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1229,80 (1228,05) Dollar gefixt.

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