Zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA muss „eine ganze Reihe von Reizfaktoren“ ausgeräumt werden, die die Administration von Ex-Präsident Barack Obama geschaffen hat, hieß es im russischen Außenamt nach einem Treffen des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow mit seinem US-Amtskollegen Thomas Shannon.

 

 

Laut der Mitteilung, die auf der Facebook-Seite des russischen Außenministeriums erschien, hat die Obama-Administration „in Verletzung des Völkerrechts sogar eine faktische Enteignung von Objekten der diplomatischen Vertretungen Russlands in den USA vorgenommen, die unser Staatsvermögen sind und Immunität haben“.
Rjabkow und Shannon hätten bei ihrem Treffen am Montag in New York „einen großen Kreis von Fragen“ erörtert, die die Beziehungen der USA und Russlands betreffen, hieß es. Die US-Seite habe außerdem das Thema der strategischen Stabilität und der Möglichkeit zur Wiederaufnahme des regelmäßigen Dialoges zu dieser Problematik angesprochen.

Wie Rjabkow äußerte, hat er bei den Verhandlungen mit Shannon „besonders schwierige, eingewurzelte und schwer regelungsfähige Probleme“ der russisch-amerikanischen Beziehungen behandelt. Rjabkow sagte außerdem, sein Treffen mit dem US-Vizeaußenminister sei ein Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Vereinbarung zwischen den Außenministern Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Rex Tillerson, über die Bildung einer Arbeitsgruppe gewesen.
Dabei seien noch keine Fortschritte in den Beziehungen zwischen Washington und Moskau gesichert, so Rjabkow. Die Hauptsache sei, dass Moskau und Washington „nicht beim Erreichten stehen bleiben wollen“.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird vom 9. bis 11. Mai zu einem Arbeitsbesuch in den USA weilen. Das ist seine erste Visite seit dem Amtsantritt der neuen Administration unter Präsident Donald Trump.

 

Quelle: Sputnik