Die US-Medien befinden sich laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in einer „intellektuellen Agonie“.

 

 

Wie Sacharowa am Donnerstag gegenüber Journalisten sagte, hatten die US-Medien bei einer Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach dem Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Rex Tillerson am Mittwoch in Washington Voreingenommenheit und fehlendes selbstständiges Denken gezeigt.

Ihr zufolge hatten die US-Medien beim Pressegespräch keine einzige Frage zu den bilateralen Beziehungen gestellt.

„Die meisten Fragen berührten die angebliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf sowie den Rücktritt des FBI-Chefs“, so Sacharowa.

„Weder in ernsthafter noch in scherzhafter Weise konnte der Zustrom von Fragen der US-Journalisten gestoppt werden, die nicht begreifen wollten, wie absurd es ist, den Außenminister eines fremden Staates danach zu fragen, warum denn in den USA diese oder jene Umbesetzungen erfolgen“, sagte die Sprecherin.

Dies zeugt laut Sacharowa von der kolossalen Engagiertheit der Medien, ihrem fehlenden selbstständigen Denken sowie davon, dass sie von gewissen politischen Gruppen geleitet werden. Diesbezüglich zeigte sich Sacharowa besorgt über die weitere Entwicklung der US-Medien.

„Angesichts ihres umfassenden Einflusses auf den Informationsraum der ganzen Welt ist dies unser gemeinsames Problem.“

Es sei unmöglich, einen solch starken Einfluss auf das Massenbewusstsein zu besitzen und sich zugleich in „intellektueller Agonie“ zu befinden.

Die Gespräche von Lawrow und Trump im Weißen Haus dauerten am Mittwoch mehr als eine Stunde. Dem Treffen wohnte auch der russische Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, bei.

 

Quelle: Sputnik