Etwa zwanzig Menschen sind bei Explosionen in einem Munitionslager der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Syrien ums Leben gekommen, berichtet am Donnerstag die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Laut Xinhua erfolgten am Mittwochabend in einem Wohnhaus in der Provinz Deir ez-Zor im Osten des Landes, das von den Extremisten als Lager für ihre Gefechtsmunition genutzt wurde, drei Explosionen.

Der danach entstandene Brand griff rasch auf einen Tankwagen über, was eine weitere Explosion verursachte.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London sollen bei den Detonationen 15 Häuser und mehrere Transportmittel zerstört worden sein.

Derzeit werden keine weiteren Details über die Explosionen berichtet.

Zuvor hieß es, dass die Truppen der Demokratischen Kräfte Syriens die seit Anfang April von Terroristen eingekesselte Stadt Es-Saura endgültig befreit hätten.

Nach der Befreiung von Es-Saura soll weiter in Richtung der syrischen IS-Hochburg Rakka, was 55 Kilometer westlich von Es-Saura liegt, vorgestoßen werden.

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