Zurückhaltend optimistisch blickt der Kreml in die Zukunft der bilateralen Beziehungen mit den USA nach dem gestrigen Treffen von Außenminister Sergej Lawrow mit US-Staatschef Donald Trump.

 

 

„Es ist noch verfrüht, Schlüsse zu ziehen“, antwortete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag auf die Frage, ob der US-Besuch Lawrows — der erste seit Jahren — eine Tauwetterperiode in den bilateralen Beziehungen eingeleitet habe.
Der russische Außenminister hatte am Mittwoch in Washington mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson und Präsident Donald Trump beraten. Beide Seiten konstatierten, dass Moskau und Washington allen Differenzen zum Trotz die Syrien-Krise und weitere internationale Probleme gemeinsam lösen müssten. Unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama hatte das Verhältnis zwischen beiden Staaten offenbar den tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg erreicht.

Es sei zweifelsohne positiv, dass beide Staaten miteinander reden, kommentierte Peskow. „Dennoch ist hier vorerst ein zurückhaltender Optimismus geboten. Denn es steht eine große Arbeit bevor.“

 

Quelle: Sputnik