Die griechische Polizei hat erneut Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen in einen anderen europäischen Staat reisen wollten. Diesmal waren es eine Frau und ein Mann aus Syrien. Sie hätten im Flughafen Kalamata im Südwesten der Halbinsel Peloponnes gefälschte Pässe vorgezeigt, um auf einen Flug nach Großbritannien zu gelangen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Fall ereignete sich am Sonntag.

Seit Beginn der Tourismussaison Anfang Mai sind nach offiziellen Angaben mehrere Dutzend Migranten mit gefälschten Papieren in den Flughäfen von Korfu, Zakynthos, Heraklion und Chania auf Kreta sowie auf verschiedenen Inseln der Ägäis festgenommen worden.

Die Menschen hofften, dass wegen des Großbetriebs auf den kleinen Inselflughäfen ihre gefälschten Pässe nicht auffallen würden, sagen Polizeioffiziere. Die gefälschten Dokumente kosten demnach zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Schleuser machen damit nach der Schließung der Balkanroute gute Geschäfte, heißt es aus Polizeikreisen.

Quelle: RT

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