Russlands Präsident Wladimir Putin ist bei seiner Pressekonferenz in Peking auch auf die Ursachen der Entwicklung des nordkoreanischen Nuklearprogramms eingegangen. Als solche stufte er immer häufiger werdende Völkerrechtsverletzungen und Einmischungen in Angelegenheiten anderer Länder zum Zweck eines Regimewechsels ein.

 

 

„Wir sind uns im Klaren darüber: Das, was wir in letzter Zeit miterleben — nämlich grobe Verletzungen des Völkerrechtes und Invasionen in fremde Hoheitsgebiete sowie Regimewechsel — spornt eine solche Wettrüstung an», sagte Putin — auch zu dem jüngsten nordkoreanischen Raketentest.

Der russische Staatschef forderte in diesem Zusammenhang umfassende Maßnahmen, um das System der internationalen Garantien zu verstärken.
Am Sonntagmorgen hatte Nordkorea erneut eine Rakete abgeschossen. Die Reichweite von 700 Kilometern zeugt Medienberichten zufolge von einem Erfolg des nordkoreanischen Raketentests und Fortschritten bei der technischen Entwicklung. Nach Angaben aus Tokio stürzte die Rakete zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan ins Meer. Laut dem russischen Verteidigungsministerium betrug die Raketenflugdauer 23 Minuten.

 

Quelle: Sputnik