Die USA betrachten Nordkorea laut dem Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, als eine Gefahr für sich und ihre Verbündeten. Pjöngjang bedrohe zudem auch Russland und China.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass Nordkorea die USA, unsere Verbündeten Japan und Südkorea sowie deren Nachbarn, darunter auch China und Russland, weiter bedroht“, sagte Spicer bei einer Pressekonferenz in Washington.

„Wir rufen alle in der Region, insbesondere China und Russland, dazu auf, alles Mögliche bezüglich Sanktionen zu unternehmen, um zur Regelung der Lage und zur Rückkehr zu Stabilität auf der Halbinsel beizutragen“, so Spicer weiter.

US-Präsident Donald Trump wolle die Situation um Nordkorea auch unbedingt mit dem neuen südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in besprechen.

Am Montagmorgen bestätigte Pjöngjang offiziell, dass sein Raketentest vom vergangenen Sonntag erfolgreich gewesen sei. Nach nordkoreanischen Angaben hatte die Rakete eine Höhe von 2111 Kilometern erreicht und war 787 Kilometer weit geflogen.  Das Geschoss stürzte Medienberichten zufolge nach etwa 30 Minuten in den Pazifik ab.

Die große Reichweite und die erreichte Höhe der nordkoreanischen Rakete könnten auf erhebliche Fortschritte bei der technischen Entwicklung Nordkoreas hindeuten. Der japanische Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga sagte sogar, es bestehe die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Raketentyp gestartet worden sei.

Quelle: Sputnik

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