Damaskus. Zwischen den USA und Rußland nehmen die Spannungen im Luftraum zu. Wie sogar westliche Medien berichten, erhöhten die USA und Großbritannien in der vergangenen Woche die Zahl ihrer Spähflüge nahe den russischen Grenzen massiv.

So wurden am 11. Mai Aufklärungsflüge unweit der Gebiete Murmansk und Königsberg (Kaliningrad) geflogen. Außerdem patrouillierten Spähflugzeuge unweit russischer Stützpunkte in Syrien. Eine schwere US-Drohne vom Typ RQ-4 „Global Hawk“ flog zudem vor der Schwarzmeerküste, wo es am 9. und 12. Mai zu zwei Vorfällen gekommen war. Ein US-Flugzeug vom Typ P-8A „Poseidon“ wurde durch einen russischen Kampfjet abgefangen.

Fast täglich wurden in jüngster Zeit zwei bis drei und sogar mehr Aufklärungsflüge der USA und anderer NATO-Länder unweit russischer Militärobjekte festgestellt.

Beobachter sehen die verstärkten Aufklärungsaktivitäten westlicher Luftstreitkräfte vor allem im Zusammenhang mit Umgruppierungen der russischen Verbände in Syrien. So stellt Rußland derzeit eigene Verbände zur Überwachung der – unter Ausschluß der USA durchgesetzten – Deeskalationszonen zusammen, die vor allem auf dem Seeweg ins syrische Konfliktgebiet gebracht werden sollen.

Quelle: Zuerst

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