Der Skandal rund um das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow hat womöglich die Machtenthebung des amerikanischen Staatschefs zum Ziel, schreibt der Journalist des TV-Senders CNBC Jake Novak.

„Jemand aus den höchsten Regierungskreisen hat die Information über das Gespräch Trumps mit den russischen offiziellen Persönlichkeiten in die Medien durchsickern lassen. Das kann potentiell eine sehr ernsthafte Straftat sein, und das passiert nicht zum ersten Mal“, betont der Journalist.

Zwar hätte sich Trump arrogant und unbesonnen verhalten können, dies könne jedoch kein Grund für seine Amtsenthebung sein. Gemäß der US-Verfassung kann ein Amtsenthebungsverfahren nur wegen Landesverrats, Bestechlichkeit und anderer Amtsdelikte eingeleitet werden.

Der jüngste Skandal und zahlreiche andere gegen Trump gerichtet „Leaks“ bringen den Autor des Artikels auf den Gedanken, dass in den USA Versuche eines Staatsstreichs unternommen würden. Novak glaubt, dass hinter diesen Daten-Leaks eine dem Präsidenten nahe stehende Person oder jemand aus den Geheimdienstkomitees im Kongress stecken könnten.

Zuvor hatte die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe dem russischen Außenminister Sergej Lawrow bei ihrem Treffen im Weißen Haus am 10. Mai super-geheime Daten zur Terrormiliz Islamischer Staat zugespielt. Das Weiße Haus widersprach der Meldung. Trumps US-Sicherheitsberater General Herbert McMaster bezeichnete den WP-Artikel sogar als „Lüge“. Zu keinem Zeitpunkt wurden bei dem Treffen laut McMaster Aufklärungsquellen oder Methoden diskutiert und keinerlei Militäroperationen offengelegt, die nicht schon vorher öffentlich bekannt gewesen seien.

Quelle: Sputnik

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