Wie E-Mails und andere Dokumente auf den Servern von WikiLeaks zeigen, half der Suchmaschinen-Dienst Google der Muslimbruderschaft, Al-Quaida und anderen Salafistengruppen dabei, neue Mitglieder zu gewinnen, wie eine Recherche der arabischen Quelle „Al-Masdar News“ zeigt.

 

 

Google hat dazu beigetragen, Al-Qaida und andere Salafisten-Gruppen wie die Muslimbruderschaft neue Mitglieder zu Beginn des syrischen Konflikts gewinnen konnte, wie geheime Dokumente und E-Mails zeigen, die von Wikileaks veröffentlicht wurden. Es ging um „koordinierte Aktionen“ der Gruppen, die oft als „Rebellen“ mit der damaligen US – Außenministerin Hillary Clinton und dem stellvertretenden Staatssekretär William Burns genutzt wurden, um Unruhe im Land zu stiften. Demokraten-Berater Jake Sullivan sagte darüber „das ist eine ziemlich coole Idee“, wie das Portal aus Beirut schreibt.
Den Mails zufolge wussten die USA ganz genau, dass die damaligen Oppostionsgruppen in Syrien dschihadistische Rebellen waren, wie ein interner Bericht es zeigt, der nun öffentlich gemacht wurde. Die Reportage ist in englischer Sprache hier abrufbar.

Sullivan schrieb in einer anderen Mail an Clinton über den syrischen Konflikt im Jahr 2012 ,dass „Al-Qaida auf unserer Seite in Syrien ist“, wie das Portal weiter schreibt – also gut 11 Jahre beziehungsweise 10 Jahre nachdem man angefangen hat, die Al-Quaida-Gruppe in Afghanistan zu bekämpfen.
„Der Westen vergeudete 10 Jahre damit den Terrorismus zu bekämpfen. Man tötete Millionen dabei und nun unterstützt man die gleichen Terroristen in Syrien…und ich soll der böse Junge sein“, sagte Assad 2012 im RT-Interview.

 

Quelle: Mars von Padua