Die Partner in der Astana-Runde Russland, der Iran und die Türkei wollen sich zu Beratungen auf militärischer Ebene in Ankara treffen, wie Medien unter Berufung auf Angaben des Kremls berichten.

 

 

Am 4. Mai haben sich Russland, der Iran und die Türkei auf vier sogenannte „Sicherheitszonen“ geeinigt, über deren nachhaltige Durchsetzung nun in Ankara auf Militärebene beraten wird. Unten wird die Karte über die Sicherheitszone graphisch auf einer Karte dargestellt.

 

Wie es aus dem Kreml heißt, hat der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag vor Reportern gesagt, dass unter den aktuellen Umständen die Stärkung des Waffenstillstandes in Syrien zu den Hauptzielen gehöre, bis die Bedingungen für den politischen Prozess zur Bewältigung der Krise im Land geschaffen seien.

Putin fügte hinzu: Wenn die Lage sich entsprechend den vereinbarten Plänen entwickelt, werden wir das vereinbarte Ziel erreichen. Bei der letzten Sitzung in Astana habe man sich auf die Einrichtung von vier Schutzzonen in Syrien geeinigt, wo die kriegsgeplagte Bevölkerung künftig Zuflucht finden soll. Unter den aktuellen Umständen müsse man sich jetzt auf militärischer Ebene darüber beraten, wie dies umgesetzt werden könne. Einen genauen Termin für die Verhandlungen in Ankara nannte Putin nicht, berichtet das Portal „Pars Today“ auf seiner Internetseite.

Die derzeitige Lage in den vier Sicherheitszonen, die in den Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana am 4. Mai vereinbart worden ist, wird weitestgehend als „stabil“ bewertet. Lediglich kleinere Verletzungen des Waffenstillstandes durch Islamisten mit der Kleinschusswaffe wurden dort durch die türkischen und russischen Militärs registriert. Das Verteidigungsministerium veröffentlicht täglich einen Bericht über die Lage vor Ort.

 

Quelle: Mars von Padua