Lage in den syrischen Sicherheitszonen wird weiter als stabil bewertet und die Anzahl der Verstöße gegen die Waffenruhe hat sich verringert. Humanitäre Güter wurden an 783 Menschen übergeben. Das russische Zentrum für Aussöhnung konnte mit sechs Gruppen einen „Versöhnungsvertrag“ vereinbaren, wie aus dem heutige Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen ist.

 

 

Der Originalbericht wurde in russischer und englischer Sprache verfasst und ist auf der Plattform Facebook abrufbar. Folgende Twitter-Kurznachricht verlinkt zum Bericht in englischer Sprache.

Russland, der Türkei und Iran haben am 4. Mai 2017 ein Memorandum über die Schaffung von Deeskalationszonen unterzeichnet. Die Situation in den Deeskalationszonen wird als stabil bewertet. Insgesamt wurden sechs Fälle von Verstößen von der russischen Seite registriert, jeweils drei Fälle in Damaskus und Hama, wo von der Schusswaffe Gebrauch gemacht wurde. Die türkische Seite registrierte einen solchen Fall abermals in der Region Hama, wo entweder Kräfte der Terrormilizen ISIS oder Al-Nusra-Front von der Kleinschusswaffe Gebrauch machten.

Humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung wurde ebenfalls geleistet. In Aleppo wurden sechs Hilfsaktionen abgehalten, wo Zivilisten 1,8 Tonnen Nahrungsmittel übergeben wurde. Insgesamt haben 783 Menschen Hilfe erhalten. Insgesamt wurden in Syrien inzwischen 1235 solcher Aktionen durchgeführt. Die Vereinten Nationen lieferten 21 Tonnen Lebens in die Stadt Deir ez-Zor, die via Fallschirm aus einem Flugzeug abgeworfen wurden.

 

Das Zentrum zur Versöhnung der Gegenseiten konnte innerhalb der letzten 24 Stunden mit Vertretern von Tell al-Mahsar, Tell Abu Khaya, Tell Khalave, Khavayes al-Kibli, Khavayes al-Shamali und al-Dbei in der Hama-Provinz sowie Ain al- Sawra und Blena in der Provinz Al-Quneitra „Versöhnungsvertrage“ vereinbaren, deren Gesamtsumme sich auf 1505 solcher Verträge beziffert.  In den Provinzen Aleppo, Damaskus, Homs, Hama und Al-Quneitra werden die Verhandlungen weiter fortgesetzt. Die Zahl der bewaffneten Formationen, die behauptet hatten, das Waffenstillstandsregime zu beobachten, liegt bei 219, heißt es im Bericht, der hier in russischer Sprache gelesen werden kann.

 

Quelle: Mars von Padua