Russlands Vizeaußenminister Igor Morgulow und sein chinesischer Amtskollege Kong Xuanyou haben ihre Besorgnis über die nicht proportionale US-Militäraktivität auf der koreanischen Halbinsel sowie über die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea geäußert. Dies teilte das russische Außenministerium auf seiner Homepage mit.

 

 

Bei ihrem jüngsten Treffen am Montag tauschten die Diplomaten ihre Meinungen zur Situation auf der koreanischen Halbinsel und im Nordosten Asiens aus.
„Dabei wurde die gegenseitige Besorgnis über die ernsthafte Degradation der Situation in der Region geäußert, die durch die weitere Realisierung der Raketenprogramme von Pjöngjang sowie durch die nicht proportionale militärische Aktivität der USA und deren Verbündeten, darunter auch die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD auf dem Territorium der Republik Korea, provoziert wird“, heißt es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums.

Der russische und der chinesische Vizeaußenminister betonten dabei, dass es notwendig sei, Maßnahmen zur Deeskalation der Spannung und Regelung der Probleme der koreanischen Halbinsel „im Kontext der allgemeinen militärpolitischen Entspannung und Demontage der Konfrontationsarchitektur im Nordosten Asiens“ zu ergreifen.

 

Quelle: Sputnik