Nach dem Selbstmordanschlag in Manchester ruft der russische Parlamentarier Konstantin Kossatschow die Europäer dazu, die auf Eis gelegte Anti-Terror-Zusammenarbeit mit Russland endlich wiederaufzunehmen.

 

 

Dass Großbritannien seinerzeit die Zusammenarbeit mit den russischen Geheimdiensten bei der Terrorismusbekämpfung eingestellt hat, sei ein Fehler gewesen, schrieb Kossatschow, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), auf Facebook.
„Es ist Zeit für die Europäer, zu begreifen, wer sie wirklich bedroht.“ Er hoffe, dass der Anaschlag in Manchester Europa zu einem Umdenken seiner Politik bewege. Der Stopp der Anti-Terror-Zusammenarbeit mit Russland sei „ein Fehler, wenn nicht sogar Hilfe für unsere gemeinsamen Feinde gewesen“.

„Es ist Zeit zu begreifen, dass weder (Syriens Präsident Baschar) Assad noch der Kreml noch Teheran noch Washington die Europäer in die Luft sprengen“, so Kossatschow weiter. Das russische Angebot zur Bildung einer Anti-Terror-Koalition liege noch immer auf dem Tisch.

Bei einer Explosion am Ende eines Popkonzerts in Manchester wurden mindestens 22 Menschen getötet, darunter auch Kinder und Jugendliche. Bis zu 60 weitere Personen wurden verletzt. Die Behörden stuften die Explosion als Selbstmordanschlag ein.

 

Quelle: Sputnik