US-Präsident Trump, obwohl politisch inzwischen „eingenordet“ und auf den Kurs der bisherigen amerikanischen Politik vergattert, kann es offenbar niemandem recht machen. Jetzt steht Trump wegen seines Eintrags im Gästebuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in der Kritik.

 

 

Trump trug sich dort mit der Bemerkung ein: „Es ist eine Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein. So fantastisch + werde nie vergessen.“

Das Wort „fantastisch“ erscheint dabei manchem als unangebracht, wie Leserbriefkommentare und Einträge in den sozialen Medien erkennen lassen. Die israelische Zeitung „Ha’aretz“ schreibt, es handle sich um einen Eintrag, wie ihn nur Trump schreiben könne. Ein Reporter der „Times of Israel“ twitterte: „Er hat vergessen zu schreiben: Bis nächsten Sommer!“

Dabei hatte sich Trump bei seinem Besuch in Yad Vashem politisch völlig korrekt verhalten. Der Holocaust sei „die dunkelste Stunde der Geschichte“ und das „grausamste Verbrechen gegen Gott und seine Kinder“, erklärte er.

Noch im Januar hatte sich Trump in der sensiblen Frage offenbar einen eigenen Kopf erlaubt – er war heftig kritisiert worden, weil er am Holocaust-Gedenktag in einer Stellungnahme die Juden unerwähnt ließ. Solche Sorgen sind inzwischen offenbar unbegründet.

 

Quelle: Zuerst