Wien. Wieder eine interessante Zahl zu den finanziellen Belastungen infolge der Massenzuwanderung: in der österreichischen Hauptstadt Wien explodierten die Kosten für die Versorgung und Unterbringung von „Flüchtlingen“ im Jahr 2016 gegenüber 2014 um satte 207 Millionen Euro. Statistisch bedeutet das eine Budgetbelastung von rund 500.000 Euro pro Tag. Das geht aus einem ersten Überblicksbericht zu den Ergebnissen des Wiener Rechnungsabschlusses 2016 hervor.

Die zuständige Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) versucht es diplomatischer auszudrücken: „Das Jahr 2016 war ein Jahr mit großen Herausforderungen. Neben dem anhaltend starken Wachstum Wiens, das wir finanzieren”, seien das nicht zuletzt die Auswirkungen der Flüchtlingskrise gewesen.

Der Wiener Rechnungsabschluß 2016 soll am 26. und 27. Juni 2017 im Wiener Gemeinderat diskutiert und im Anschluß beschlossen werden.

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