Die Erhöhung der US-Militärausgaben im Rahmen der Militärallianz um ganze 40 Prozent macht Moskau laut Russlands Nato-Botschafter Alexander Gruschko ernsthaft Sorgen.

 

 

„Was zurzeit Besorgnis auslöst, ist die Tatsache, dass die Trump-Administration 4,8 Milliarden US-Dollar für die sogenannte Initiative zur Beruhigung der Verbündeten fordert“, sagte Gruschko am Donnerstagabend gegenüber dem TV-Sender „Rossija 24“.

Laut dem Diplomaten belief sich diese Summe für das laufende Jahr 2017 noch auf lediglich 3,7 Milliarden US-Dollar. Dies bedeute einen Anstieg um 40 Prozent. Außerdem könnten die USA weiter zusätzliche Truppen nach Europa, zum Beispiel eine weitere Brigade an die Nato-Ostgrenze, verlegen.
Moskau beobachte die Geschehnisse aufmerksam und „bodenständig“ und werde erst dann „alle nötigen Maßnahmen“ zum Schutz seiner eigenen Interessen ergreifen.

Beim Nato-Gipfel am Donnerstag in Brüssel hatte Trump auf die größten Herausforderungen der Allianz hingewiesen. Dabei soll Russland der dritte Platz auf der Gefahrenliste zugeordnet worden sein.

 

Quelle: Sputnik