Das Weiße Haus will nun ein Zentrum bilden, das für die Lösung von Fragen zuständig sein soll, die bei den Ermittlungen in Bezug auf angebliche Kontakte des damaligen Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump mit Russland entstehen könnten. Das meldet die Agentur Reuters am Samstag unter Verweis auf einen Beamten in der Trump-Administration.

 

 

Die Administration Trumps soll demnach nach der Rückkehr aus dessen erster Auslandstournee zusätzliche Experten einschalten, die die bei den Ermittlungen entstehenden Fragen lösen werden.

Dem Insider zufolge benötigt das Weiße Haus ein neues Strukturelement, das sich auf die „neuen Realien“ konzentrieren würde, die auf die Reaktion auf die ständigen Informationslecks in den Sicherheits- und Aufklärungsdiensten zurückzuführen sind.

Laut der Agentur werden auch der Schwiegersohn und Berater des US-Präsidenten, Jared Kushner, sowie Trumps Sicherheitsberater Steve Bannon und der Ex-Manager des Wahlkampfteams Corey Lewandowski dem Zentrum angehören.

Das US-Justizministerium hat zur Untersuchung möglicher Kontakte zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland einen Sonderermittler eingesetzt. Ex-FBI-Chef Robert Mueller soll nun prüfen, ob es geheime Absprachen gab, und ob Moskau Einfluss auf die Präsidentenwahl in den USA im November genommen hat. Russland hat alle Vorwürfe bereits mehrmals zurückgewiesen.

Zuvor hatte der Nachrichtensender CNN berichtet, dem FBI lägen Informationen vor, laut denen Trumps Mitarbeiter mutmaßlich in Kontakt mit russischen Agenten gestanden hätten, um die Verbreitung von Informationen zu koordinieren, die der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Wahlkampf schaden würden. Dem Sender zufolge ermittele das FBI weiter und werte Aufklärungsangaben über persönliche Treffen und Aufzeichnungen von Telefongesprächen von Trumps Beratern aus.

 

Quelle: Sputnik