Am 04. Mai wurde bei den Astana-Gesprächen zwischen Russland, der Türkei und dem Iran in Syrien sogenannte Sicherheitszonen (Deeskalationszonen) eingerichtet, dessen Lage im heutigen Bericht des Verteidigungsministerium weiterhin als stabil bewertet wird.

 

 

Allerdings wurden 23 Fälle von russischer und türkischer Seite festgestellt, wo ISIS-Milizen oder jene von der Al-Nusra-Front von der Kleinschusswaffe Gebrauch machten und willkürlich um sich schossen, wie es im Bericht weiter heißt.

Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in der Syrisch-Arabischen Republik führte in Aleppo fünf humanitäre Aktionen durch, wo man 1,2 Tonnen Lebensmittel in Form von Sets an die Zivilbevölkerung verteilte. Insgesamt erhielten somit 600 Personen humanitäre Hilfe und es war die 1288 humanitäre Aktion des russischen Militärs. Zudem erhielten 133 Menschen medizinische Versorgung durch russische Ärzte und Sanitäter. Die Vereinten Nationen haben zusammen mit der russischen Fluggesellschaft „Abkan Air“ via Fallschirm 21 Tonnen Lebensmittel in Deir ez-Zor abgeworfen.

Das Aussöhnungszentrum konnte vier Vereinbarungen erwirken, wonach sich Gruppierungen verpflichten die Feindseligkeiten in den Dörfen Abu Habba, Raff, Maysruna und Tel-Sheikh in der Provinz Idli einzustellen. Insgesamt wurden 1534 solcher Abkommen nun ausgehandelt. Weitere Verhandlungen in Aleppo, Damaskus, Hama und Homs sowie in al-Quneitra werden fortgesetzt. Insgesamt beobachten 219 bewaffnete Gruppen die Einstellung der Feindseligkeiten.

 

Quelle: Mars von Padua