Immer wieder kommt es in Hamburg zu brutalen Körperverletzungen oder wüsten Szenen im Migrantenmilieu. Oft werden Frauen zu Opfern von Angriffen.

Als der 26-jährige Matthias Funk am Wochenende gegen 1.30 Uhr seinen Heimweg antrat, musste er ein solches Schauspiel ebenfalls beobachten. In Osdorf drangsalierten vier Männer nahe der Haltestellte „Achtern Born“ gegenüber des Osdorf-Centers eine junge Frau und attackierten sie.

Als er die Schreie der Frau hörte, blieb er jedoch nicht in sicherer Entfernung stehen und rief die Polizei, sondern zögerte keine Sekunde und ging dazwischen. Der 28-jährige Berufskraftfahrer konnte die aggressiven und angetrunkenen Männer zwar vertreiben, kurze Zeit später kamen sie jedoch mit Verstärkung wieder.

Würde wieder helfen

Während er die Polizei anrief und sich um die verängstigte 26-Jährige kümmerte und versuchte sie zu beruhigen, stand plötzlich eine ganze Meute vor ihm. Mit den Worten „Du suchst mich?“ schlug einer von ihnen auf seinen Hinterkopf. Weil sich der engagierte Helfer allerdings weiter mit seinen Fäusten wehrte, traten auch die anderen auf ihn ein. Sogar als er schließlich auf dem Boden lag und sein Gesicht zu schützen versuchte, traktierte ihn der Mob weiter mit Schlägen und Tritten.

Erst nach einigen Minuten und panischen Schreien der völlig aufgelösten Frau ließen die zehn Männer von ihm ab und zogen davon. Als die Polizei eintraf, waren die Täter bereits verschwunden, eine Fahndung läuft noch. Obwohl der Kraftfahrer Verletzungen am ganzen Körper davontrug, machte er noch in der selben Nacht eine offizielle Aussage bei der Polizei und brachte das Mädchen dann nachhause.

Der Hamburger Morgenpost sagte er, er würde jederzeit wieder helfen: „Wer weiß, was sie dem Mädchen sonst angetan hätten. Ich lasse mich lieber verprügeln als so etwas in Kauf zu nehmen.“ Er hofft, durch seine Geschichte weitere Menschen zu mehr Zivilcourage bewegen zu können: „Anstatt zu helfen, werden Schlägereien gefilmt und bei Facebook hochgeladen. Ich wünsche mir, dass die Menschen wieder mehr Zivilcourage beweisen. Wenn ich in einer solch ausweglosen Situation stecken würde, möchte ich ja schließlich auch, dass mir geholfen wird.“

Quelle: Unzensuriert

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