Die Erklärungen afghanischer Parlamentarier über Flüge von nicht identifizierten Hubschraubern aus US-Produktion über den von den Extremisten kontrollierten Gebieten werfen in Moskau laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow viele Fragen auf.

Die afghanischen Parlamentarier haben vor einigen Tagen gefordert, die Situation um die Flüge von Hubschraubern aus nach ihren Angaben US-Produktion in ihrem Heimatland zu erklären, sagte Lawrow am Mittwoch.

“Es gibt Indizien dafür, dass diese Hubschrauber auf diese Territorien etwas abwarfen, einige nicht identifizierte Hubschrauber landeten gar in diesen Gebieten und starteten dann von dort wieder“, sagte Lawrow in einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche mit seinem Amtskollegen in Sambia. „Augenzeugen bestätigen zudem, dass sie zu Stützpunkten zurückflogen, wo sich unter anderem auch US-Militärs aufhalten. Natürlich wirft das Fragen auf“, betonte der russische Minister ferner.

Wenn dies ein erneuter Versuch sei, die Extremisten als vorübergehende Verbündete zum Erreichen gewisser Ziele zu nutzen, diese unter Kontrolle zu nehmen, dann sei dies eine „absolut kurzsichtige Taktik“. Der Minister erinnerte daran, dass eine derartige Taktik bereits früher in Afghanistan und im Irak angewendet worden sei und dann aber zur Bildung von starken terroristischen Organisationen geführt habe.

„Deswegen müssen alle, die Afghanistan zu schätzen wissen, aus unserer Sicht zusammenarbeiten, und dabei keine Geheimagenda haben. Genau in diesem Sinne initiiert Russland einen Dialog, der auch die afghanische Regierung zusammen mit allen anderen Spielern, die mit dem afghanischen Problem auf die eine oder andere Weise zu tun haben, einschließen wird“, so Lawrow weiter.

Er äußerte die Hoffnung, dass die US-Regierung bei ihrer künftigen Afghanistan-Politik all die Umstände berücksichtigen werde, die sich auf die Herstellung von Frieden in diesem Land negativ auswirken würden.

Quelle: Sputnik

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