Rostock. Neues Unterrichtsfach in Mecklenburg-Vorpommern: Das Land will Kinder und Jugendliche künftig besser in Sachen digitale Medien schulen. In Zeiten von sozialen Netzwerken und Fake News, also fingierten Falschmeldungen, die sich rasant im Internet verbreiten, fordern Experten immer wieder, dass ein Schulfach zur Medienkompetenz angeboten werden muss.

Hintergrund: Viele Heranwachsende bewegen sich täglich ohne Kontrolle im Netz, konsumieren Nachrichten, chatten in Foren, teilen Videos. Erst vor zwei Wochen war ein Mädchen (13) in Wismar Opfer sexuellen Missbrauchs geworden, offenbar weil es zwei Männern (19 und 31) zu viel über sich in einem Messenger-Dienst preisgegeben hatte (die OZ berichtete).

Was alles gefährlich werden könnte, sollen Lehrer ihren Schützlingen in MV nun verstärkt vermitteln. Es sei ein durchgängiges einstündiges Kombi-Fach „Informatik und Medienkunde“ geplant, heißt es aus dem Bildungsministerium auf OZ-Anfrage.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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