Im aktuell gegen den früheren Shootingstar der Hamburger SPD, Bülent Ciftlik, laufenden Prozeß wurde am Montagnachmittag das Plädoyer der Staatsanwaltschaft gehalten. Ihm wird Anstiftung zu falscher uneidlicher Aussage und zur Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz im Sinne der Anbahnung einer Scheinehe vorgeworfen.

 

 

Zudem soll der 45Jährige hinter gefälschten E-Mails stecken, die ihn hätten entlasten sollen. Die Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre und sechs Monate Gefängnis für Ciftlik. Bereits 2010 wurde dieser vom Amtsgericht St.Georg wegen Anstiftung einer Scheinehe zu einer Geldstrafe über 12.000 Euro verurteilt. Am 16. Juni folgt das Plädoyer der Verteidigung.

Ciftlik saß von 2008 bis 2011 in der Hamburgischen Bürgerschaft.

 

Quelle: Zuerst