WikiLeaks veröffentlichte den nächsten Teil aus der Reihe Vault7, dem Hacker-Programm des US-Auslandsnachrichtendienstes CIA, mit dem vor allem Rechner infiltriert werden, die unter Microsoft Windows laufen. Die Details sind auf der Seite von WikiLeaks einsehbar.

 

 

Veröffentlichung: CIA „Pandemie“ -Infektionsattacken-Malware, kündigt WikiLeaks die neuen Details des Vault7-Programms der CIA an.

 

 

Zuletzt veröffentlichte WikiLeaks das Kapitel Athena am 19. Mai und heute werden acht Dokumente nebst Pressemitteilung veröffentlicht. Wie gewöhnlich werden für die Anwender dieser Malware zunächst sämtliche Schulungsdokumente in englischer Sprache bereitgestellt. Diese wurden von der Engineering Developement Group verfasst, zu deutsch etwa Ingenieurs-Entwicklungs-Gruppe, welche man auf den Servern abrufen kann.
Dort wird das Tool zunächst vorgestellt und man wird in die Anwendung eingewiesen. Zweck dieses Programms ist die Cyber-Spionage. Wird ein Computersystem mit diesem Programm infiziert, so ist es den Hackern möglich, die angegriffenen Systeme anzuzapfen und maximal 800 MB herunter zu laden.
Empfohlen wird einen einzelnen Computer in einem lokalen Netzwerk zu infizieren, der dann weitere Rechner bei Bedarf mit der Malware infiziert oder beispielsweise weitere Zielrechner zu befallen. Deswegen auch der Begriff Pandemie und nicht Epidemie, wie man auf dem Online-Lexikon Wikipedia sehen kann. Dort heißt es:
Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.

Seit dem 23. März 2017 veröffentlicht WikiLeaks im Wochentakt Einblicke des CIA-Hacking-Programms Vault7, worin man das Ausmaß des Hackings des Auslandsdienstes nachlesen kann. Es ist inzwischen die nächste Reihe, die nach den 2013 erschienenen NSA-Leaks die unverhohlene und maßlose Spionage der US-Regierung zeigen.

Quelle: Mars von Padua