Moldawien hat seinen Unterschied vom Abendland begriffen, wie der moldawische Präsident Igor Dodon sagte. Ein künstliches Aufdrängen von westlichen Werten für Kischenew bringe nichts Gutes.

Noch vor kurzem sei es modisch gewesen, zu denken, dass „alles, was für die USA gut ist, ausgezeichnet für die ganze Welt“ sei, sagte Dodon in einer Plenarsitzung im Rahmen des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF).

„Wir haben es endlich begriffen, dass wir anders als die westliche Welt sind. Wir haben andere Bräuche, andere Werte“, so der Präsident.

Ein künstliches Aufdrängen von „fremdländischen Prinzipien und Werten“ führe zu nichts Gutem.

Historische Wege verschiedener Länder dürfen laut Dodon nicht gemeinsamen Regeln und Standards unterworfen werden.

Diplomatische Skandale zwischen Moskau und Kischenew haben einen erneuten Abbruch der Beziehungen als Ziel.

„Ich bin aber sicher, dass wir das alles überleben und stärker werden“.

Die russische Botschaft in Chișinău hatte am 29. Mai eine Note erhalten, in der fünf russische Diplomaten in Moldawien zu Personen non grata erklärt wurden. Der Premierminister des Landes, Pavel Filip, erklärte, die Entscheidung sei auf Grundlage von Informationen getroffen worden, die das Land zuvor von den Geheimdiensten erhalten habe. Präsident Dodon sagte seinerseits, er sei zutiefst empört über diese Nachricht. Diese Entscheidung sei eine direkte Provokation, fügte er hinzu. Durch solche Handlungen könnten die moldawisch-russischen Beziehungen wesentlich verschlechtert werden.

Das internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg, dessen Ziel in diesem Jahr darin besteht, eine neue Ausgeglichenheit in der globalen Wirtschaft anzustreben, findet vom 1. bis 3. Juni statt. In diesen drei Tagen werden insgesamt etwa 12.000 Teilnehmer erwartet.

Quelle: Sputnik

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