Nach den Terroranschlägen in London muss sich der amerikanische Sender CNN, der seit Tagen aus London berichtet, nun mit dem Vorwurf auseinandersetzen, Fake News verbreitet zu haben.

 

 

Am Sonntag erschien ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine CNN-Reporterin für eine Live-Schalte sieben muslimische Demonstranten hinter eine Polizeiabsperrung dirigiert. Auf den Schildern der Protestierenden stand: „IS wird verlieren“ und „Für London“. Diese sollten im Hintergrund der Kameraeinstellung erscheinen.

Im Netz wurde CNN schnell für die „Inszenierung von Fake News“ kritisiert. Auch der Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Jr., schrieb auf Twitter, der Sender verkaufe die Geschichten, die er wolle. Für ihn sei der Vorfall keine Überraschung. CNN reagierte seinerseits gelassen auf die Kritik.
„Die Polizei ließ Demonstranten durch die Absperrung, damit sie dort ihre Banner zeigen konnten. CNN und andere Medien haben sie dabei nur gefilmt“, antwortete der Sender.

 

Quelle: Sputnik