Laut der Vorsitzenden der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und früheren Regierungschefin Julia Timoschenko dauert der Konflikt im Donbass aus dem Grund an, weil der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und sein Umfeld daran verdienten und auf diese Weise ihre „wahnsinnige Korruption“ im Land bemäntelten.

„Der Krieg geht nicht zu Ende, weil Poroschenko und sein Umfeld an diesem Krieg verdienen“, sagte die Politikerin gegenüber dem Fernsehsender „112 Ukraina“.

Außerdem würden die jetzigen ukrainischen Behörden die Zwischenentscheidung des Schiedsgerichts in Stockholm über das Gasabkommen mit Russland nutzen, um gegen „Batkiwschtschina“ zu kämpfen, so Timoschenko. Sie verwies auf den Beschluss des Obersten Gerichts der Ukraine vom Jahr 2014, laut dem beim Abschluss der diesbezüglichen Verträge keine Gesetzesverstöße verübt worden seien.

Timoschenko hatte am Sonntag dazu aufgerufen, in der Ukraine „Neuwahlen auf allen Ebenen“ durchzuführen. Ende Mai hatte die Politikerin dem Präsidenten vorgeworfen, die Redefreiheit in der Ukraine zu schmälern.

Quelle: Sputnik

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