Samstagnachmittags in der S9 in Berlin: Die Bundespolizei wurde zu einer gefährlichen Körperverletzung gerufen, bei der am Ende ein stark blutender Mann zu verzeichnen war.

Gemaßregelt in der S-Bahn?

Gegen 13 Uhr kam es zu der Auseinandersetzung, die die Polizei wie folgt beschreibt:

Ein bisher unbekannt gebliebener, als südländisch beschriebener Mann attackierte in der S9 zwischen Treptower Park und Plänterwald einen 24-jährigen Mann, weil dieser ein Bier trank. Der Berliner saß mit seinem Getränk in einer Sitzecke, als der Fremde zu ihm kam, ihm das Bier aus der Hand nahm und es über seinen Kopf laufen schüttete. Dabei beschimpfte er den 24-Jährigen.

Anschließend schlug er ihm die Glasflasche auf den Kopf. Beim Halt im S-Bahnhof Plänterwald flüchtete der Täter.“

(Polizeibericht)

Während die alarmierten Bundespolizisten im Nahbereich nach dem Täter fahndeten, wurde der 24-jährige Berliner „mit einer stark blutenden Kopfverletzung“ von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Der Angreifer konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Ob es Video-Aufzeichnungen der Tat gibt, ist von Polizeiseite auch nicht bekannt gegeben worden.

Motiv unbekannt, aber:

Über das Motiv des Täters herrscht Ratlosigkeit. Jedoch könnten Gesamtumstand und Ablauf auf eine Art „Bestrafung“ hindeuten.

Ob es sich bei dem Angreifer um einen selbst ernannten Tugend-Wächter handelte oder der Täter aus irgendeinem anderen unerklärbaren nichtigen Grund zuschlug, werden die Ermittlungen klären müssen.

Ebenfalls möglich wäre ein über den Alkohol Trinkenden erzürnter Ramadan-Faster. Unlängst gab die Polizei Berlin Verhaltensregeln im Umgang mit den fastenden Muslimen an ihre Beamten heraus, bei denen sich „eine gewisse Reizbarkeit einstellen“ könne von „Aggressionen bis hin zu Gesetzesverstößen“.

Diese den religiösen Menschen aufgezwungene Extrem-Situation, kombiniert mit den heißen Temperaturen der letzten Tage, verursacht nicht nur Schwächeanfälle und körperliche Zusammenbrüche. Hin und wieder kommt es zu einem Ausbruch von Gewalt, vor allem gegenüber „den Anderen“ oder „Nichteinhaltern“.

In Innsbruck ging ein Afghane in einer Moschee mit einem Messer auf einen Somalier los, kurz vor dem abendlichen Fastenbrechen. In Oldenburg „bestrafte“ ein Syrer einen Landsmann in der Fußgängerzone mit seinem Messer, weil dieser unerlaubterweise ein Eis gegessen hatte. Der Mann starb an Ort und Stelle.

Quelle: Epoch Times

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